Plasmaglühwürmchen

Seite vorlesen


Bringe die Glühwürmchen zum Leuchten!

WORUM GEHT ES?
Die Besucher können Glaskügelchen in einer Glasschale berühren. Diese Kugeln fangen bei Berührung an zu leuchten. Hier handelt es sich um eine besondere Form der Plasma-Leuchte, die durch die Gasfüllung der Kügelchen entsteht. Man kann das Licht lenken und mit dem Plasma-Effekt spielen, einzelne Kügelchen berühren oder versuchen, möglichst viele Kügelchen leuchten zu lassen. Die Besucher bekommen geradezu das Gefühl, „magische“ Finger zu besitzen.

WESHALB IST DAS SO?
Im Sockel der Glühwürmchenschale befindet sich ein Tesla-Transformator, der eine Wechselspannung (mit hoher Frequenz und hoher Spannung von einigen tausend Volt) aufbaut. Der Raum in der doppelwandigen Glasschale ist mit Edelgas befüllt, ebenso die kleinen Glühlämpchen in der Schale.

Wie bei Plasmakugel und Plasmasäule wird das Gas durch das hochfrequente Feld zum Leuchten angeregt. Berührt man die Glas der Glühlämpchen von außen, wird das elektrische Feld lokal verändert. Es bildet sich mit dem eigenen Körper ein induzierter (also kein geschlossener) Stromkreis zwischen der Erde und den „Glühwürmchen“, über den reichlich Elektronen abfließen können. Die Glühlämpchen leuchten hell. Für den Menschen ist das ungefährlich, weil die Wechselspannung so schnell wechselt, dass der Strom nicht in die Haut eintritt, sondern nur über sie abfließt (Skin-Effekt).

Dieses Experiment ist eine Arbeit des US-amerikanischen Künstlers Cork Marcheschi namens „Juju Bees“.